“Linas erster Kindergartentag” oder: Wie laut kann ein kleiner Mensch brüllen?

Am 07. Januar begann der Ernst des Lebens – Linchens erster Kindergartentag war da!

Weil wir alle ja nun wissen, wie nah ich, Mami, am Wasser gebaut bin und ich sowieso viel zu weich bin und immer zu schnell nachgebe, brachte Papi nun das Linchen in den Kindergarten.
Es war 08.30 Uhr, als die beiden das schützende Zuhause verließen und sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft machten.

Am Anfang war das Drama groß und Linchens Lautstärke erreichte die Dezibelzahl eines mittelschnellen Düsenjets. Nachdem Papa das Schriftliche erledigt hatte,  musste er sich noch ein bisschen mit in die Gruppe setzen und durfte für einen kleinen Jungen einen “Power Ranger” malen (was er mit Bravour gemeistert hat – ich selbst weiß nicht einmal, was ein Power Ranger ist, geschweige denn wie er aussieht…).

Dann sollte Linchen ein Bild für mich malen. Sie bekritzelte schnell ein Blatt Papier und meinte dann: “So, das Blatt ist voll – Wir können nach Hause gehen!”.  So war das aber nicht geplant…

Dann verabschiedete sich Papa und die Lautstärke erreichte noch einmal ungeahnte Höhen. Mein schlechtes Gewissen, als Christoph nach Hause kam und mir davon erzählte, war furchtbar (ich verweise noch mal auf meinen Status als “Familien-Weichei”). Als wir Linchen aber um kurz nach zwölf abholten, sagten uns die Erzieherinnen, sie hätte sich doch noch sehr schnell beruhigt und schön mitgespielt. Linchen meinte aber, sie wäre jetzt beleidigt und sie würde jetzt zur Gewerkschaft gehen!!!  (Einer ihrer Lieblingssprüche – zu süß…)

Da beruhigte sich auch mein geschundenes Mutterherz und ich versprach Linchen zur Belohnung eine leckere Pizza vom Bringdienst, die wir uns dann am Abend schmecken ließen :-)

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