Heute ist Rosenmontag. Linchen wurde im Kindergarten als Katze verkleidet, allerdings steht der Kindergarten immer noch nicht so hoch im Kurs… Morgen darf sie sich als Schäfchen verkleiden – darauf freut sie sich schon! Das Kostüm ist auch wirklich niedlich. Allerdings erklärte sie mir vorhin, ich solle doch bitte morgen alle anderen Kinder wegschicken – die Erzieherinnen könnten dann mit ihr allein feiern
Linchens Sprüche im Moment sind einfach goldig. Neulich unterhielt sie sich mit ihrem Teddy und erklärte ihm: “Ein Papa ist ein Mann, der hier wohnt und der immer Löcher in die Wand bohrt. Das staubt und ist laut!”
Gerade habe ich Linchen in den Kindergarten gebracht…
Ihr erster Kommentar, als wir den Gruppenraum betraten: “Ich kann heute nicht, meine Gebärmutter tut weh!!!” Dabei fasste sie sich an den Hals.
Ihr zweiter Kommentar: “Ich kann heute nicht, Cookie fühlt sich sonst einsam zu Hause…”.
Die Erzieherinnen waren begeistert.
Nachdem Linchen aber gemerkt hat, dass es keinen Sinn hat, versprach sie mir, ein schönes Bild zu malen und hörte auch auf zu weinen.
Gestern wurde mir erzählt, dass Linchen auch im Kindergarten sehr viel singt und tanzt. Es scheint also DOCH Spaß zu machen!!!!
Darüber freut sich mein geschundenes Mutterherz natürlich sehr!
Heute ist Turntag, mal sehen, wie ihr das gefällt…
Heute war nun Linchens zweiter Kindergartentag.
Diesmal brachten Christoph und ich sie zusammen an ihre neue Wirkungsstätte. Nach einer oskarreifen Show mit vielen herzzerreißenden Tränen verabschiedeten wir uns von unserem Linchen und vertrauten sie ihren neuen Erzieherinnen an.
Wie wir dann mittags, als wir unser Linchen abholten, erfuhren, hat sie sich sehr schnell beruhigt und ganz wunderbar gemalt und gesungen. Linchen musste sogar zugeben, dass der Kindergarten gar nicht mal soooooo schlecht ist… Auf jeden Fall hat sie ein Bild für Papi (mit einem kleinen Hasen drauf – sie sagt ja immer “Hasi” zu ihm. Woher sie das wohl hat?!?
) und ein Bild für mich (mit vielen Herzchen) gemalt. Wunderschön, wir haben uns sehr gefreut und waren ganz stolz, weil Linchen so gut “durchgehalten” hat.
Jetzt ist erst einmal Wochenende – mal sehen, wie es am Montag weitergeht… Aber eines wissen wir schon jetzt – Linchen wird irgendwann mal ein großer Filmstar. Bei ihrem Talent für Dramatik schaffe ich am besten schon mal Platz in der Vitrine – für die vielen Oskars!!! :-)
Am 07. Januar begann der Ernst des Lebens – Linchens erster Kindergartentag war da!
Weil wir alle ja nun wissen, wie nah ich, Mami, am Wasser gebaut bin und ich sowieso viel zu weich bin und immer zu schnell nachgebe, brachte Papi nun das Linchen in den Kindergarten.
Es war 08.30 Uhr, als die beiden das schützende Zuhause verließen und sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft machten.
Am Anfang war das Drama groß und Linchens Lautstärke erreichte die Dezibelzahl eines mittelschnellen Düsenjets. Nachdem Papa das Schriftliche erledigt hatte, musste er sich noch ein bisschen mit in die Gruppe setzen und durfte für einen kleinen Jungen einen “Power Ranger” malen (was er mit Bravour gemeistert hat – ich selbst weiß nicht einmal, was ein Power Ranger ist, geschweige denn wie er aussieht…).
Dann sollte Linchen ein Bild für mich malen. Sie bekritzelte schnell ein Blatt Papier und meinte dann: “So, das Blatt ist voll – Wir können nach Hause gehen!”. So war das aber nicht geplant…
Dann verabschiedete sich Papa und die Lautstärke erreichte noch einmal ungeahnte Höhen. Mein schlechtes Gewissen, als Christoph nach Hause kam und mir davon erzählte, war furchtbar (ich verweise noch mal auf meinen Status als “Familien-Weichei”). Als wir Linchen aber um kurz nach zwölf abholten, sagten uns die Erzieherinnen, sie hätte sich doch noch sehr schnell beruhigt und schön mitgespielt. Linchen meinte aber, sie wäre jetzt beleidigt und sie würde jetzt zur Gewerkschaft gehen!!! (Einer ihrer Lieblingssprüche – zu süß…)
Da beruhigte sich auch mein geschundenes Mutterherz und ich versprach Linchen zur Belohnung eine leckere Pizza vom Bringdienst, die wir uns dann am Abend schmecken ließen
Es ist Weihnachten 2009. Genauer gesagt der erste Weihnachtstag. Und Papa steht schon seit Stunden in der Küche, um die Weihnachtsente stilecht vorzubereiten. Sie wurde gefüllt und ca. 3 Stunden im Backofen zubereitet (das Rezept folgt noch. Es stammt aus Dänemark). Dazu gab es Apfelrotkohl und schwäbische Schupfnudeln mit Orangensoße.
Es roch super und es schmeckte noch viel besser. Allerdings gab es eine Person, die eine andere Meinung dazu hatte.
Lina: “Papa sich viel Mühe gegeben hat, aber es schmeckt nicht !”
Super … am liebsten hätte sie gerne Pommes mit Ketchup.
